“Hin & weg” – Analysetool innerstädtischer Wanderungsbewegungen

Hin und weg, Tool
“Hin & weg” – Analysetool zur innerstädtischer Wanderungsbewegungen

In dem Beitrag wird Ihnen das digitale Tool Hin & Weg vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) vorgestellt, mit welchem sich komplexe Bevölkerungsbewegungen und Stadtentwicklungsprozesse  analysieren und visualisieren lassen.

“Hin & weg” Digitales Tool zur Analyse kleinräumiger Wanderungsdaten

Seit 2004 entwickelt das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) ein digitales Tool mit dem Namen “Hin & Weg”, welches zur Analyse von Wanderungsbewegungen innerhalb von Städten genutzt werden kann. In einem Beitrag in “Berichte” 4/2018, S. 15 des Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) wurde das Tool vorgestellt.

Mit dem Tool lassen sich Umzüge innerhalb einer Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus analysieren und somit wichtige Planungsinformationen für den Bedarf an Kinderbetreuung, Pflege oder Schulen ermitteln. Dazu werden bereits vorhandene Daten der Einwohnermeldeämter genutzt um Wanderungsströme zu visualisieren. Somit lassen sich schnell komplexe Bevölkerungsbewegungen und Stadtentwicklungsprozesse  analysieren und visualisieren.

Im Ergebnis unterstützt “Hin & Weg” planerische Entscheidungsprozesse in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Als Anwendungsbereiche werden beispielsweise folgende Einsatzgebiete genannt:

  • Erschließung neuer Wohngebiete
  • Stadt-Umland Wanderungen
  • demografischer Wandel
  • Schulplanung
  • Pendlerverflechtungen

Für kleinräumige Bevölkerungsprognosen sind Wanderungsdaten von großer Bedeutung. Durch eine präzise kleinräumige Bevölkerungsprognose lassen sich somit auch Entscheidung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung verbessern. Aber auch Einpendler (auch Schuleinpendler) von umliegenden Gemeinden könnten sich damit analysieren lassen.

Weiterentwicklung im Dialog mit Partnerstädten

Das Tool gibt es bereits länger und soll gemeinsam weiterentwickelt werden. Das Difu steuert dabei den Dialog mit Partnerstädten bei der Weiterentwicklung dieses Tools und geht folgenden Fragen nach:

  • Welche Analysepotenziale bietet die Software für die praktische Arbeit und entsprechende Planungsprozesse der Städte – und hier nicht nur für die Fachdezernate für Statistik?
  • Welche konkreten Anwendungsfälle sind als “Best-Practice” übertragbar? In einem offenen Prozess wird gemeinsam mit potenziellen Anwendern erarbeitet, wie das Tool nutzer- und anwendungsorientiert gestaltet werden kann.

Eine Demoversion ist unter http://hinundweg.ifl-leipzig.de verfügbar.

Kontakt:

Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL)
Schongauerstraße 9
04328 Leipzig
Prof. Dr. Francis Harvey
Tel.: +49 341 600 55-111
F_Harvey@ifl-leipzig.de
www.ifl-leipzig.de

Weitere Informationen auf den Seiten des Difu:

https://difu.de/projekte/2018/hin-weg-digitales-tool-zur-analyse-und-visualisierung.html

 

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Schreiben Sie einen Kommentar oder teilen Sie den Artikel. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Schreibe einen Kommentar

*