Bevölkerungsprognosen für die Schulplanung

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Was sind Bevölkerungsprognosen?

Bevölkerungsprognosen bilden eine der wichtigsten Grundlagen für die meisten Fachplanungen (unter anderem auch für die Schulentwicklungsplanung). Dabei will die Bevölkerungsprognose die zukünftige Bevölkerungsentwicklung aufgrund möglichst realistischer Annahmen über die Entwicklung der Fertilität, Mortalität und Migration (Wanderung) treffen.

Annahmen für die Bevölkerungsvorausberechnung

Entscheidend für die Bevölkerungsvorausberechnung sind die Annahmen zur natürlichen Bevölkerungsbewegung (durchschnittliche Kinderzahl je Frau, Lebenserwartung der Geschlechter) und zur Zu- und Abwanderung (Wanderungssaldo). Deutschland legt unter Federführung des Statistischen Bundesamtes (StBA) in Abständen „koordinierte“ Bevölkerungsvorausberechnungen vor mit ca. 3 Varianten für jeden relevanten Bevölkerungsvorgang.

Dazu gibt es Landesprognosen (z.B. für das Land Brandenburg das Landesamt für Bauen und Verkehr / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg) sowie Prognosen der Städte und Gemeinden. Desto feingliedriger die Prognosen werden, desto genauer lassen sich Fachplanungen vornehmen. Gleichermaßen werden die Prognosen schwieriger zu erstellen und umso ungenauer, desto kleinteiliger sie werden.

 

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